Neue Ziele für die ukrainische Eisenbahn

Im vorliegenden Artikel werden die Pläne der ukrainischen Eisenbahn für das Jahr 2016 genau unter die Lupe genommen. Vor allem werden die Fragen der Steigerung der Einnahmen des Staatskonzerns sowie der Quellen, woher solche Einnahmen stammen sollen, genauer analysiert. Auch die Frage der weiteren Perspektiven des Unternehmens wird in diesem Artikel behandelt.

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Die ukrainische Eisenbahn hat im Jahr 2016 das Vorhaben, ihre Einnahmen deutlich zu steigern. Ohnehin einer der ertragreichsten Staatskonzerne in der Ukraine will seine Profite auf bis zu Mill. 480 EUR erhöhen. Dies soll vor allem durch eine Erhöhung der Tarife für den Gütereisenbahnverkehr und durch eine Steigerung des Transportvolumens erreicht werden.

Auch Änderungen im Management und in der Organisationsstruktur des Unternehmens sollen positive Wirkungen auf die Wirtschaftlichkeit haben. Die Optimierung der laufenden Geschäftstätigkeit soll die Einnahmen der ukrainischen Eisenbahn zusätzlich um 200 Mill. USD heraufsetzen.

Eine besondere Aufmerksamkeit soll der Erklärung der ukrainischen Eisenbahn über die Fortsetzung des Gütereisenbahnverkehrs in den Gebieten von Luhansk und Donezk gewidmet werden. Dies betrifft auch die derzeit besetzten Territorien in der Ostukraine. Der Gütereisenbahnverkehr in diesen Gebieten betrifft vor allem die Beförderung von Kohle, und er ist für die Energiesicherheit der Ukraine von großer Bedeutung. Das bringt auch zusätzliche Einnahmen in die Kasse des Konzerns.

Die ukrainische Eisenbahn beabsichtigt, im Jahr 2016 ihre Finanzen zu sanieren. Noch im Dezember des Vorjahres hat das Unternehmen mit einer Gruppe von Unternehmen, die im Bereich des Anlagenmanagements tätig sind, Verhandlungen geführt. Im Laufe der Verhandlungen wurde eine Einigung über die Restrukturierung von Euroobligationen in einer Höhe von 500 Mill. EUR erzielt.

Die ausländischen Investoren haben die ukrainische Eisenbahn schon seit langem im Blick. Vor kurzem wurden die Aktien des Unternehmens von einer renommierten amerikanischen Publikation den ertragreichsten in der Welt zugeordnet. Nicht umsonst liegt die Frage der Privatisierung der ukrainischen Eisenbahn schon seit langem auf dem Tisch.

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