Dreifache Verringerung des ukrainischen Exports nach Asien

Verringerung des ukrainischen Exports nach Asien

Im vorliegenden Artikel wird untersucht, wie die #Verschlechterung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der #Ukraine und Russland die #Exporte aus der Ukraine in die #asiatischen Länder beeinträchtigt. Die von Russland eingeführten #Beschränkungen haben das #Exportvolumen aus der Ukraine #nach Asien dreifach verringert.

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Die Erschwerung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland setzt sich weiter nicht nur auf dem politischen, sondern auch auf dem wirtschaftlichen Niveau fort. Das hat negative Konsequenzen für die russische und auch für die ukrainische Wirtschaft. Neben den allgemeinen Maßnahmen, die auf den Schutz der nationalen Wirtschaft gerichtet sind, versuchen beide Länder, sich einander Steine in den Weg zu legen, um die Richtigkeit eigener Entscheidungen, für die Ukraine die Assoziierung mit der Europäischen Union und für Russland den Aufbau der Eurasischen Union, zu rechtfertigen.

Im Rahmen dieser Konfrontation hat Russland im Alleingang einschränkende Maßnahmen in Bezug auf die Transitgüter aus der Ukraine seit dem 1. Januar 2016 eingeführt. Das hat dazu geführt, dass der ukrainische Transit in den Kaukasus, nach Mittelasien, in die Mongolei und nach China praktisch eingestellt wurde. Als Folge hat sich der Export in diese Länder im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 60 bis 80 Prozent verkleinert.

Die entstandene Situation hat deutlich den Umfang des Exportes aus der Ukraine verringert und die Rolle der Ukraine als eines Transitlandes wesentlich beeinträchtigt. Darunter leidet der gesamte Regionalhandel, und dies ist, laut Experten, als Verletzung der Vorschriften der Welthandelsorganisation zu betrachten.

Russische Behörden handeln nicht verschleiert. Sie verbieten nicht den Export aus der Ukraine als solches. Die Bedingungen für die Durchfuhr der aus der Ukraine stammenden Waren durch das Territorium der Russischen Föderation sind aber sehr erschwert worden. So wird der Transit zum Beispiel nach Kasachstan nur auf zwei Zollstellen an der ukrainisch-weißrussischen Grenze abgefertigt. Früher waren es 25 Zollstellen. Zusätzlich werden für alle aus der Ukraine stammenden internationalen Transporte die Plombensicherung und die Registrierungsmaßnahmen für die Fahrer gefordert. Was die Transporte noch komplizierter macht, ist die Anforderung, dass die Gütertransporte durch das Territorium der Russischen Föderation in Kolonnen von 10 Lkws, begleitet von der Polizei, vorgenommen werden sollen.

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