Franzosen planen riesigen Solarpark in Tschernobyl-Sperrzone

Handelsrecht, Zoll Ukraine: Franzosen planen riesigen Solarpark in Tschernobyl-Sperrzone

30 Jahre nach der #Nuklearkatastrophe von #Tschernobyl plant das größte #französische #Energieunternehmen #Engie den Bau eines #riesigen #Solarparks in der #Sperrzone. Da #Kernenergie die dominierende #Energiequelle in #Frankreich ist, sind die #Franzosen ein erfahrener #Partner für die #Energieprojekte im #Sperrgebiet um den #Kernreaktor von Tschernobyl.

Mehr Informationen zum Handels- und Zollrecht in der Ukraine, darunter auch zur Strukturierung von Ukraine-Geschäften, zu der Verzollung der Ware oder dem Vollzug bzw. der Durchsetzung von Verträgen, zur Realisierung von PPP-Projekten in der Ukraine, finden Sie auf der Webseite der DLF-Rechtsanwälte.

Die Ukraine bekräftigt ihr Ziel, erneuerbare Energien in der Sperrzone von Tschernobyl auszubauen. So, führt die ukrainische Regierung Gespräche mit einem von größten Energieunternehmen Frankreichs Engie über den Bau eines riesigen Solarparks in der unbewohnten radioaktiven Sperrzone um den verlassenen Tschernobyl-Reaktor. Das Projekt wird insgesamt auf 1,25 Mrd. US-Dollar geschätzt. Jetzt lässt Engie SA eine vorläufige mit Mitteln der französischen Regierung finanzierte Machbarkeitsstudie durchführen, deren Ergebnisse gegen Ende des Jahres zu erwarten sind.

Die Erfahrung von Frankreich im Bereich Atomenergie ist einer der Gründe dafür, dass die ukrainische Regierung mit Engie zusammenarbeiten will. Das Unternehmen wendete sich an die Regierung, nachdem die Ukraine ihre Absicht verkündet hatte, ein Erneuerbare-Projekt in Tschernobyl umzusetzen. Ein Sprecher von Engie bestätigte, dass sich das Unternehmen in Gesprächen mit der ukrainischen Regierung befindet. Engie ist eines von 60 Unternehmen, die ihr Interesse bekundet haben.

Das Projekt zielt darauf ab, das geschädigte Gebiet um den nach wie vor radioaktiv strahlenden Kernreaktor in einen großen Solarpark umzuwandeln. Die Verschmutzung in der Sperrzone, die über 30 Jahre unbewohnt bleibt, ist immer noch zu hoch, um sie für Land- und Forstwirtschaft zu nutzen. Die Solaranlagen können dagegen betrieben werden, auch wenn sie radioaktiv sind. Die Übertragungsleitungen des ehemaligen Atomkraftwerkes mit einem Lastbereich von 4 Gigawatt, die den Strom an Haushalte und Unternehmen liefern sollen, sind weiterhin vorhanden.

Die Mehrheit von anderen Unternehmen, die ihre Angebote unterbreitet haben, beabsichtigt Umsetzung von Projekten mit einer Leistung von 50 bis 200 Megawatt. Dabei ist Engie die einzige Firma, die vorgeschlagen hat, die Solaranlage mit einem Solarstromspeicher zu bauen.

Darüber hinaus haben chinesische Unternehmen GCL System Integration Technology Co Ltd. und China National Complete Engineering Corp im Jahre 2016 auch ihre Pläne für den Bau einer 1-Gigawatt-Solaranlage im Sperrgebiet angekündigt. Mit den Arbeiten hat man noch nicht begonnen, aber China hat immer noch ein Interesse daran.

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*