Ukrainische Elektroauto-Ladefirmen erhöhen Produktionskapazitäten

Handelsrecht, Zoll Ukraine: Ukrainische Elektroauto-Ladefirmen erhöhen Produktionskapazitäten

Um den #wesentlich gestiegenen #Bedarf an E-Mobilität decken zu können, erhöhen ukrainische Elektrofahrzeug-Ladefirmen ihre #Produktionskapazitäten. So wird die #Elektromobilität mit dem #Ausbau der #Ladeinfrastruktur vorangetrieben.

Die Ukraine stellt sich langsam auf die Nutzung von Elektroautos ein, aber es bleibt noch ein langer Weg zu gehen: Sogar die Infrastruktur von Kiew kann nicht den wachsenden Bedarf decken. Da sich die Zahl der Elektroautos in der Ukraine im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt hat, sehen die E-Ladeunternehmen ein großes Potenzial für Elektrofahrzeuge im Land.

Dafür braucht die Ukraine aber die richtige Infrastruktur – kostengünstige Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Daher steigern die ukrainischen Ladestationshersteller die Produktion von Elektroladegeräten und haben nicht nur den heimischen, sondern auch den europäischen Markt im Blick. Trotz eines schleppenden Starts nimmt der Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Ukraine ständig zu.

Die Ukraine kann ihre lokalen Hersteller dazu nutzen, die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge auszubauen. Beispielsweise verkauft Elecar, ein ukrainischer Hersteller von Ladestationen für Elektrofahrzeuge mit Sitz in Saporischschja, ein Ladegerät zum Preis von 2.100 US-Dollar – das ist günstiger als bei den Mitbewerbern, die Qualität ist dabei nicht niedriger. Diese Über-Nacht-Ladegeräte sind billiger, was sie für potenzielle Käufer aus der EU attraktiv macht. Bis Mai 2019 plant Elecar, eine eigene Marke von Supercharger herzustellen – Ladestationen, die einen Akku in wenigen Stunden vollladen können.

VLS Energy, ein anderes E-Ladeunternehmen, hat derzeit 11 Stationen in Kiew mit jeweils zwei Ladegeräten. Das Unternehmen braucht aber rund 100 Stationen in der Stadt, um den aktuellen Bedarf zu decken.

Insgesamt hat TOKA, noch ein Hersteller von Elektrofahrzeug-Ladestationen, 86 Ladestationen in der Ukraine, davon mehr als die Hälfte in Kiew und 28 in Odessa.

In Deutschland stehen rund 13.500 öffentlich zugängliche E-Ladepunkte für 130.000 Elektroautos zur Verfügung, während es in der Ukraine nur etwas mehr als tausend Ladegeräte und fast 10.000 Elektroautos gibt.

Und da der ukrainische Markt für Elektroauto-Ladegeräte immer noch nicht sehr profitabel ist, suchen inländische Unternehmen anderswo. VLS Energy hat z.B. eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnet. Elecar verkauft ihre Ladegeräte in Polen über einen offiziellen Wiederverkäufer, während TOKA auf eine offizielle Lizenz für den EU-Markt wartet.

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